Dörfliche Cemevis und transnationales alevitisches Place-Making
Begrifflicher Hintergrund: Migration, Rücküberweisungen und religiöser Raum
Die Entstehung dörflicher Cemevis muss im Zusammenhang mit der umfassenderen diasporischen Transformation des Alevitentums betrachtet werden. Diese Transformation ist durch neue Formen von Sichtbarkeit, Subjektivität und institutioneller Entwicklung in Europa gekennzeichnet und hat ihrerseits die religiösen und räumlichen Beziehungen zum Herkunftsland geprägt (Hanoğlu 2023; 2025). Der Bau von Cemevis in ländlichen alevitischen Dörfern durch die gemeinsamen Bemühungen diasporischer Gemeinschaften stellt eine bemerkenswerte und bislang wenig untersuchte Entwicklung innerhalb der gegenwärtigen Transformation des Alevitentums dar. Diese dörflichen Gebets- und Versammlungsräume, die als durch Rücküberweisungen finanzierte Cemevis bezeichnet werden können, haben sich in den vergangenen Jahrzehnten stark verbreitet. Sie verändern das religiöse, räumliche und symbolische Leben alevitischer Dörfer in der Türkei, die durch eine hohe Abwanderung geprägt sind.
Obwohl sowohl diasporische Cemevis als auch durch Rücküberweisungen von Migrant:innen finanzierte dörfliche Cemevis mit Kämpfen um Anerkennung und Sichtbarkeit verbunden sind, stellen Letztere zugleich eine symbolische und materielle Wiederverbindung mit dem Herkunftsland dar. Ihre Finanzierung erfolgt nicht durch staatliche Institutionen oder lokale Behörden, sondern durch transnationale Netzwerke alevitischer Dorfvereine und verwandtschaftlich organisierte Solidaritätsstrukturen in der Diaspora. Auf diese Weise bilden sie eine translokale Infrastruktur, die Diaspora und Dorf durch Ritual, Erinnerung und gebauten Raum miteinander verbindet.
Die vorliegende Analyse beruht auf ethnografischer Forschung unter Alevit:innen in London sowie in ihren Herkunftsdörfern in der Region Afşin-Elbistan in Maraş, wo zunehmend Cemevis mit von Migrant:innen gesammelten Mitteln errichtet wurden. Die Entstehung dörflicher Cemevis spiegelt eine wachsende Tendenz zu kollektiven Rücküberweisungen wider. Da die alevitische Migration in das Vereinigte Königreich weitgehend durch Kettenmigration geprägt war und häufig die Übersiedlung ganzer Großfamilien umfasste, hatten viele Migrant:innen keine unmittelbaren Angehörigen mehr im Dorf, denen sie individuelle Geldüberweisungen hätten schicken können. Stattdessen wurden kollektive Rücküberweisungen organisiert, um öffentliche und gemeinschaftliche Projekte zu finanzieren, unter denen der Bau von Cemevis an erster Stelle stand.
Kollektive Rücküberweisungen und die Errichtung von Cemevis im Dorf
In den von hoher Abwanderung geprägten alevitischen Dörfern von Maraş wurde der Bau von Cemevis durch kollektive Rücküberweisungen ermöglicht. Dabei handelt es sich um gemeinsam von Migrant:innen aufgebrachte Mittel, die gewöhnlich über in der Diaspora ansässige Herkunfts- oder Dorfvereine gesammelt werden. Diese entlang verwandtschaftlicher und dörflicher Zugehörigkeiten organisierten Vereine spielen eine zentrale Rolle bei der Planung von Kampagnen, beim Sammeln von Spenden und bei der Koordination der Bauprozesse.
Im Unterschied zu individuellen Rücküberweisungen, die an einzelne Familienangehörige gerichtet sind, dienen kollektive Rücküberweisungen gemeinschaftlichen Zwecken. Dadurch stärken sie sowohl die sozialen Beziehungen innerhalb der Diaspora als auch die Bindungen zwischen Migrant:innen und ihren Herkunftsdörfern.
Für Alevit:innen im Vereinigten Königreich besitzt die Beteiligung am Bau eines Cemevi im eigenen Dorf einen hohen Stellenwert. Viele Teilnehmer:innen der Studie berichteten mit Stolz von ihren Spenden und betrachteten ihren Beitrag als moralische und spirituelle Verpflichtung. Dabei spielt auch die Bestattungsdimension eine wichtige Rolle: Viele alevitische Migrant:innen wünschen sich, in ihrem Dorf bestattet zu werden. Das Cemevi ist von zentraler Bedeutung, um Beerdigungen nach alevitischen religiösen Bräuchen durchführen zu können. Diese Praktiken schaffen eine dauerhafte transnationale Infrastruktur, die Diaspora und Herkunftsland durch Rituale des Todes und des Erinnerns miteinander verbindet.
Der Bau eines Cemevi gehört häufig zu den ersten gemeinschaftlichen Projekten, die von einer ausgewanderten Dorfgemeinschaft verwirklicht werden. In vielen Fällen folgt auf diese Investition der Wiederaufbau von Familienhäusern. Der Bau symbolisiert damit nicht nur die Rückkehr einzelner Personen, sondern auch die Rückkehr der Gemeinschaft als religiöses und kulturelles Kollektiv.
Diese Initiativen wurden im Allgemeinen ohne Zusammenarbeit mit staatlichen Institutionen durchgeführt. Besonders bei kurdischen Alevit:innen, die die Mehrheit der alevitischen Bevölkerung im Vereinigten Königreich bilden, führte das durch historische Erfahrungen von Ausgrenzung und Gewalt geprägte konfliktreiche Verhältnis zu staatlichen Behörden dazu, dass solche Projekte unabhängig von staatlicher Unterstützung verwirklicht wurden.
Diese kollektiven Rücküberweisungen sollten nicht lediglich als finanzielle Transaktionen verstanden werden, sondern als gemeinschaftliche und spirituelle Investitionen. Sie stellen Ströme religiösen Kapitals aus der Diaspora dar, die sich im gebauten Raum materialisieren und zugleich emotionale, moralische und politische Bedeutungen tragen. Durch Rücküberweisungen finanzierte Cemevis sind daher nicht nur architektonische Strukturen, sondern gesellschaftliche Projekte, die alevitische Identität, Erinnerung und Zugehörigkeit an einem konkreten Ort festigen.
Sichtbarkeit, Anerkennung und räumliche Politik
Der Bau dörflicher Cemevis durch kollektive Rücküberweisungen spiegelt nicht nur die materielle Veränderung alevitischer Dörfer wider, sondern auch eine umfassendere Politik der Sichtbarkeit und Anerkennung. Über Generationen hinweg waren Alevit:innen in der Türkei gezwungen, ihren Glauben im Verborgenen zu praktizieren. Eine öffentliche Selbstidentifikation als alevitisch konnte Marginalisierung oder Gewalt zur Folge haben, und alevitische Gemeinschaften verfügten über keine formelle religiöse Infrastruktur.
Vor diesem Hintergrund stellt die Entstehung eigens errichteter Cemevis als gemeinschaftliche Versammlungs- und Gebetsräume in den Dörfern eine sichtbare Bekräftigung alevitischer Präsenz an Orten dar, an denen diese zuvor verborgen geblieben war.
In Räumen, in denen die alevitische Identität einst unsichtbar war, werden Cemevis zu aktiven Erklärungen dieser Identität. Diese Veränderung stellt sowohl eine Wiederbelebung von Identität als auch einen Wandel räumlicher Politik dar. Durch diasporische Rücküberweisungen gestärkt, gestalten alevitische Dorfgemeinschaften die gebaute Umwelt so um, dass sie ihre gemeinschaftlichen und spirituellen Werte widerspiegelt.
Trotz ihrer faktischen Legitimität und zunehmenden Verbreitung werden Cemevis nicht offiziell als Gebetsstätten anerkannt. Um mit dieser rechtlichen und politischen Situation umzugehen, werden viele dörfliche Cemevis unter säkularen Bezeichnungen wie köy konağı (“Dorfhaus”), halk evi (“Volkshaus”) oder dernek (“Verein”) registriert. Diese Strategie ermöglicht es den Gemeinschaften, bürokratische Hindernisse zu umgehen und die Gebäude dennoch als vollständig funktionsfähige Cemevis zu nutzen (Salman 2015).
Diese Spannung zwischen Sichtbarkeit und Anerkennung verweist auf die umkämpfte Stellung des Alevitentums in der Türkei. Während Alevit:innen in der Diaspora in europäischen Kontexten unterschiedliche Grade der Anerkennung erreicht haben, zwingt die Weigerung des türkischen Staates, ihre Gebetsstätten anzuerkennen, alevitische Gemeinschaften zur Entwicklung alternativer Strategien (Hanoğlu 2025).
Obwohl die durch Rücküberweisungen finanzierten Cemevis materiell deutlich sichtbar sind, müssen sie daher weiterhin in einem Raum offizieller Nichtanerkennung bestehen. In diesem Sinne stellen sie nicht nur Ausdrucksformen von Glauben und Erinnerung dar, sondern zugleich stille Formen des Widerstands gegen religiöse Ausgrenzung und räumliche Marginalisierung.
Transnationale Praktiken und rituelle Verbindungen
Von Migrant:innen errichtete dörfliche Cemevis entstehen nicht nur durch transnationale Beziehungen. Sie werden auch durch transnationale rituelle Praktiken erhalten, aktiviert und mit Bedeutung versehen. Eine zentrale Funktion dieser Cemevis besteht in der Durchführung von Bestattungsritualen, insbesondere für verstorbene Mitglieder der Gemeinschaft, deren Leichname aus der Diaspora zur Beisetzung in ihre Herkunftsdörfer überführt werden.
Diese Praxis ist unter Alevit:innen in der Diaspora weit verbreitet. Ihre emotionale und symbolische Verbindung zum Dorf wird häufig im Tod erneut bekräftigt. In diesem Zusammenhang bilden dörfliche Cemevis das “empfangende Ende” einer transnationalen Bestattungsinfrastruktur. Das entsprechende “sendende Ende” ist häufig ein diasporisches Cemevi wie das London Cemevi, das eine zentrale Rolle bei der Organisation der Rückführung verstorbener Personen übernimmt.
Diese aufeinander abgestimmten Abläufe ermöglichen es alevitischen Gemeinschaften, ihre religiösen Bräuche über Staatsgrenzen hinweg fortzuführen, und stellen einen bedeutenden Ausdruck von Kontinuität und Zugehörigkeit dar. Wie Zırh (2012) argumentiert, bilden solche Rituale eine Form transnationaler Gemeinschaftsbildung, die nationale Grenzen überschreitet.
Die Nutzung dörflicher Cemevis ist überwiegend saisonal. Die meisten alevitischen Dörfer in der Region Afşin-Elbistan sind im Winter nahezu vollständig entvölkert und werden nur von wenigen älteren Menschen bewohnt. Im Sommer hingegen beleben sich die Dörfer durch die Rückkehr der Migrant:innen.
In dieser Zeit finden in den Cemevis Cem-Versammlungen, Kırk-Mahlzeiten, Gedenkveranstaltungen und weitere Zusammenkünfte statt. In manchen Fällen werden dort auch Hochzeiten und andere Feiern veranstaltet, wodurch sie zu multifunktionalen Gemeinschaftsräumen werden.
Diese Multifunktionalität unterscheidet dörfliche Cemevis von ihren diasporischen Entsprechungen. Während Hochzeiten gelegentlich in dörflichen Cemevis stattfinden, werden sie im Allgemeinen nicht in diasporischen Cemevis wie dem London Cemevi ausgerichtet, wo die symbolische und visuelle Darstellung des Alevitentums stärker formalisiert und strukturiert ist.
Dieser Unterschied verweist auf den anpassungsfähigen Charakter dörflicher Cemevis. Sie reagieren auf die saisonalen Rhythmen und praktischen Bedürfnisse zurückkehrender Migrant:innen und bleiben zugleich zentrale Orte für die Ausübung diasporischen religiösen und gesellschaftlichen Lebens.
Auch größere Veranstaltungen wie das Köseyahya-Dorffestival, das gemeinsam von ausgewanderten Dorfbewohner:innen und dem Elbistan Cemevi organisiert wird, zeigen, wie dörfliche Cemevis innerhalb eines umfassenderen Netzwerks institutioneller Unterstützung wirken. Die Migrant:innen finanzieren die Veranstaltung, während das zentrale Cemevi Dienstleistungen wie Verpflegung und Logistik bereitstellt. Solche Veranstaltungen stärken translokale Solidaritätsbeziehungen und erhalten institutionelle Verbindungen über Generationen und geografische Räume hinweg.
Dörfliche Cemevis als diasporisches Place-Making
Durch Rücküberweisungen finanzierte Cemevis stehen für mehr als die religiöse Institutionalisierung des dörflichen Lebens. Sie sind von zentraler Bedeutung dafür, wie Migrant:innen ihre Herkunftsregion imaginieren, zu ihr zurückkehren und sie räumlich neu gestalten.
Durch ihre Beiträge zum Bau und zur Instandhaltung dieser Orte beteiligen sich Alevit:innen in der Diaspora aktiv an der Veränderung ländlicher alevitischer Räume in der Türkei, die zuvor durch Vernachlässigung, Unsichtbarkeit und Marginalisierung geprägt waren. Diese Gebäude bilden daher zentrale Elemente eines diasporischen Place-Makings, durch das zurückkehrende Migrant:innen das Dorf erneut als Ort von Identität, Erinnerung und Zugehörigkeit einschreiben.
Viele dörfliche Cemevis bleiben während eines großen Teils des Jahres verschlossen und ungenutzt. Sie werden erst im Sommer geöffnet, wenn die Migrant:innen zurückkehren. In diesem saisonalen Rhythmus funktionieren die Cemevis als “Räume der Migrant:innen”: Sie werden von Menschen errichtet, finanziert und genutzt, die emotional, rituell und symbolisch mit dem Dorf verbunden bleiben.
Ihre Existenz bestätigt, dass diese Dörfer trotz ihres starken Bevölkerungsrückgangs weiterhin aktive Orte gesellschaftlichen und spirituellen Lebens sind, wenn auch auf transnationaler und zyklischer Grundlage.
Die zeitliche und räumliche Besonderheit dörflicher Cemevis unterscheidet sie zudem von diasporischen Cemevis, die ganzjährig als Zentren gemeinschaftlicher Dienstleistungen, politischer Aktivitäten und ritueller Praxis tätig sind. Während diasporische Cemevis häufig die Aufgabe übernehmen, das Alevitentum öffentlich zu repräsentieren, dienen dörfliche Cemevis der Wiederherstellung spiritueller Kontinuität und der räumlichen Verankerung der Rückkehr.
Diese Unterscheidung verweist auf die unterschiedlichen Funktionen und Bedeutungen, die Orten in den Zusammenhängen von Migration und Rückkehr zugeschrieben werden.
In dieser Hinsicht kann der Bau dörflicher Cemevis als Teil eines umfassenderen Prozesses symbolischer Rückkehr verstanden werden. Migrant:innen, die in diese Gebäude investieren, errichten nicht lediglich einen religiösen Raum. Sie bestätigen zugleich ihren eigenen Platz innerhalb einer Dorfgemeinschaft, in der sie möglicherweise nicht mehr dauerhaft leben.
Für viele ermöglicht diese Investition, ein Gefühl der Verwurzelung zu bewahren, moralische Autorität zu beanspruchen und Kontinuität zwischen den Generationen herzustellen. Das Cemevi wird dadurch zu einem zentralen Knotenpunkt bei der Herstellung diasporischer Zugehörigkeit und generationenübergreifender Erinnerung.
Schlussfolgerung
Von Migrant:innen errichtete dörfliche Cemevis befinden sich an der Schnittstelle von religiöser Kontinuität, diasporischer Rückkehr und räumlicher Transformation. Diese aus den gemeinsamen Bemühungen alevitischer Migrant:innen hervorgegangenen Gebäude sind nicht nur funktionale religiöse Räume, sondern auch Symbole von Zugehörigkeit, Widerstand und transnationaler Solidarität.
In einem Kontext, in dem die offizielle Anerkennung alevitischer Gebetsstätten weiterhin verweigert wird, stellt die sichtbare Präsenz von Cemevis in historisch marginalisierten Dörfern eine stille, aber wirksame Form der Sichtbarkeit und Selbstbehauptung dar.
Diese Cemevis spiegeln einen Wandel von privaten zu öffentlichen Ausdrucksformen des Alevitentums im ländlichen Raum der Türkei wider. Durch kollektive Rücküberweisungen finanziert und durch die Lebenserfahrungen diasporischer Gemeinschaften geprägt, wirken sie als saisonale und zugleich dauerhafte Orte von Ritual, Erinnerung und Rückkehr.
Ihr doppelter Charakter als religiöse Institutionen und diasporische Projekte ermöglicht Einblicke darin, wie migrantische Gemeinschaften die materiellen und symbolischen Landschaften ihrer Herkunftsorte verändern.
Letztlich zeigen durch Rücküberweisungen finanzierte Cemevis, dass Migration die Bindungen an das Herkunftsland nicht notwendigerweise durchtrennt, sondern neue Formen religiöser Handlungsmacht und räumlicher Artikulation ermöglicht. Indem diese Gebäude rituelle Praktiken aufrechterhalten, generationenübergreifende Kontinuität ermöglichen und gemeinschaftliche Präsenz sichtbar machen, materialisieren sie die Weise, in der Alevit:innen in der Diaspora das Dorf fortlaufend als Raum von Identität, Fürsorge und Rückkehr neu gestalten.
Hanoğlu, Hayal. 2023. “From ‘Yol’ to Diasporic Alevism: Migration and Religious Change among Alevis in Britain.” British Journal of Middle Eastern Studies 50 (4): 983-1001. https://doi.org/10.1080/13530194.2022.2052802.
Hanoğlu, Hayal. 2024. “Migration, Collective Remittances and Religion: The Growth of Alevi Worship Places (Cemevi) in the Rural Homeland.” Ethnic and Racial Studies 47 (10): 2288-2309. https://doi.org/10.1080/01419870.2023.2268688.
Hanoğlu, Hayal. 2025. “Transnational Alevism: Shaping Identity, Community and Recognition Across Borders.” İçinde Beyond 100 Years: Republic of Turkey and Its Unresolved Issues, editörler Pınar Dinç ve Olga S. Hunler. Singapore: Palgrave Macmillan.
Salman, Cemal. 2015. “Space as an Identity Struggle and Intervention Symbol in Urban Areas: Cemevis in Turkey.” Humanities and Social Sciences Review 4 (1): 305-314.
Zırh, Besim Can. 2012. “Following the Dead beyond the ‘Nation’: A Map for Transnational Alevi Funerary Routes from Europe to Turkey.” Ethnic and Racial Studies 35 (10): 1758-1774.
